Lagertagebuch 2014 – Tag 1

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Angekommen sind wir wohl, wenn auch etwas anders als geplant… ­čśë
Gestern war so ziemlich ALLES gegen uns und Kollege Murphy hat tief in seine Trickkiste gepackt und alles passieren lassen, was passieren kann.
Gedacht war eigentlich, dass der Bulli wie immer deutlich vor dem Bus am Haus ist, weil er ja schneller fahren darf.
Funktioniert hat das gestern leider so gar nicht.
Auf H├Âhe Bremen (zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Bus schon ├╝berholt) gerieten wir auf der Autobahn ins Visier der Freunde in gr├╝n (mittlerweile blau) wei├č, denn die hegten den nicht ganz unbegr├╝ndeten Verdacht, dass der Bulli ├╝berladen sein k├Ânnte. Also in Eskorte zu einer nahen Waage gefahren und dort festgestellt, dass wir ein bis zwei Kilogramm zu viel im Bulli hatten, so dass uns die Weiterfahrt untersagt wurde.
Jetzt war guter Rat nat├╝rlich teuer, denn irgendwo spontan einen anderen Wagen in mindestens dieser Gr├Â├če auftreiben (an einem Samstag Mittag), um umzuladen ist nat├╝rlich auch nicht ganz einfach. Aber wir sind ja mittlerweile Profis im Improvisieren…
W├Ąhrend im Bus versucht wurde einen zweiten Wagen aufzutreiben und s├Ąmtliche lokalen Verleiher abtelefoniert wurden, kam auch noch die Nachricht dazu, dass der Bus wohl kaputt sei und getauscht werden m├╝sse.
Dies stellte sich zum Gl├╝ck dann nur als abgesprungener Schlauch des Fahrersitzes heraus, aus dem Luft zischend entwich, also blieb „nur“ das Problem des Bullis.
Irgendwann dann der rettende Anruf, dass in Hamburg ein 7,5 Tonner aufgetrieben wurde und drei der Leiter nun mit einem Taxi vom Rastplatz dorthin fahren w├╝rden.
Wir sa├čen also weiterhin in praller Sonne mit einem Bulli voller Lebensmittel und K├╝hl/Gefrierschr├Ąnke… Also eher suboptimal das Ganze.
Die K├╝hlschr├Ąnke standen aber im Bulli so, dass man an die Stecker kam, aber woher Strome kriegen, irgendwo im Nirgendwo…
Also ein wenig hausieren gegangen und ein paar Nachbarn abgeklappert, um Strom zu schnorren.
Irgendwann fanden wir auch einen freundlichen Herren, der uns aushalf.
Gegen Nachmittag traf dann endlich der LKW bei uns ein, aber es musste ja noch umgeladen werden, was dann in sengender Sonne ein Vergn├╝gen war, das hat dann auch nochmal eine ganze Weile gedauert, weil der Bulli (vom Gewicht mal abgesehen) perfekt gepackt war und nun erstmal 3D-Tetris gespielt werden musste.
W├Ąhrenddessen bekamen wir die Nachricht, dass die Kids mittlerweile gut am Haus angekommen sind… Immerhin etwas hat geklappt!
Aber die standen dort ja nun erstmal ohne Essen und Getr├Ąnke, denn das war ja alles bei uns im Bulli.
Nachdem also die Zimmer verteilt wurden und die Kids sich umgesehen hatten, ging es erstmal ein Runde ins Wasser zum abk├╝hlen.
Mittlerweile war der Bulli wieder auf der Autobahn mit den wichtigsten Dingen an Bord.
Also Fersengeld gegeben, damit die Kinder nicht zu lange auf’s Essen warten m├╝ssen.
Dann geriet der Bulli in einen Stau und die halbwegs gute Prognose von einer Ankunft um 20 Uhr verschlechterte sich.
Also wurde ein Plan B entwickelt.
Nach dem Stau wieder Gas gegeben, da die Kids ja mittlerweile Hunger hatten und endlich die Grenze passiert, nahe unseres Ziels (30km noch) zog Murphy dann sein letztes Ass aus dem ├ärmel und wir kamen erneut in einen Stau und was ist denn das? Wieso stehen die Leute alle neben ihren Autos und spielen Fu├čball o.├Ą.? VOLLSPERRUNG wegen Unfall… -.-
Wie viel Pech kann man denn eigentlich haben?
Also das GO f├╝r Plan B gegeben, der besagte dass Pizza bestellt werden sollte, denn wir hatten ja nichts…
irgendwann l├Âste sich die Vollsperrung dann auf und gegen 21.30 kam der Bulli endlich am Haus an, dort spielten die Kids gerade die Kennenlernspiele.
Die gro├čen Jungs halfen uns derweil den Bulli zu entladen, als dann endlich die Pizza kam, traf dann auch der LKW ein, der ja auch noch entladen werden wollte.
Nachdem dann alle satt waren h├Ârten wir auch schon die Betten rufen, da es schon nach 22 Uhr war. Also den Kids nur die Grundeinf├╝hrung gegeben und dann schlafen lassen und es war lange nicht mehr so ruhig in der ersten Nacht. ­čśë
Irgendwann hatten wird dann alle Kisten im Leiterzimmer und in der K├╝che sortiert und ausger├Ąumt und durften auch schlafen gehen…
Ab morgen kann es nur besser laufen, wir sind uns sicher, dass Murphy das nicht mehr ├╝berbieten kann und er sein Pulver verschossen hat.
Auf tolle 2 Wochen!

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